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EU-Schweinemarkt: Tendenziell sinkendes Angebot

Obwohl das nasskalte Wetter in weiten Teilen der EU einen Strich durch die Grillfleischkalkulationen gemacht hat, gelang es in den meisten Ländern die Preisschraube weiter nach oben zu drehen. In Deutschland (+5 Cent) wird insbesondere im Norden von fallenden Angebotszahlen berichtet, während Richtung Süden die Versorgungslage eher als ausreichend beschrieben wird.

Folge dessen haben Großabnehmer in der BRD eine Hauspreispolitik auf dem Vorwochenniveau angekündigt. Frankreich (+4 Cent) führt den flotten Warenstrom auf die starke Exportnachfrage zurück.

In Österreich sind schlachtreife Schweine anhaltend gesucht. Seitens der Schlacht- und Zerlegebetriebe mehren sich hingegen die Mitteilungen, wonach es schwieriger geworden ist, die Preiserhöhungen beim Teilstückeverkauf in erforderlicher Weise umzusetzen. Aufgrund des unter 95 % liegenden frischen Angebotes wurde die weitere Preissteigerung von 5 Cent auf 1,49 Euro an der Ö-Börse akzeptiert.

Die Anzeichen, dass es nicht mehr in der Tonart der letzten Wochen weitergehen wird, mehren sich. Von einer relativ hohen Stabilität des erreichten Niveaus ist allerdings auszugehen. Die Grillsaison in Verbindung mit der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft in Frankreich, die anhaltend starke Nachfrage aus Asien sowie weiterhin eher abnehmende Angebotszahlen sprechen dafür, dass das Fundament stabil sein dürfte

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